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Guild Wars 2 spielt rund 250 Jahre nach dem ersten Teil und ist wie auch sein Vorgänger ein Spiel ohne Abogebühren und ohne Item-Shop, was bedeutet, dass außer der Einmalanschaffung keinerlei weitere Investitionen vom Spieler getätigt werden müssen. Das Spiel wird voraussichtlich 2011 erscheinen. |
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Im ersten Guild Wars konnte bei der Charaktergenerierung lediglich das Volk der Menschen gewählt werden. In Guild Wars 2 stehen mehrere der aus Guild Wars bekannten Völker zur Auswahl, so zum Beispiel die Norn, Asura und Charr. Als Klassen sind fantasy-typisch beispielsweise Krieger, Elementarmagier, Waldläufer oder Nekromant wählbar. Das aus dem ersten Teil bekannte Konzept der Sekundärklasse gibt es in GW2 nicht mehr. |
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Die Story von GW2 ist ein zentrales Spielelement. Das Spiel wartet mit rund 90 Stunden Sprachausgabe und vielen Zwischensequenzen auf. Es wird außerdem besonders viel Wert auf die Individualisierung der Hintergrundgeschichte eines jeden Spielcharakters gelegt. So lässt sich bereits bei der Charaktererstellung festlegen, welche Vorgeschichte und Gesinnung die Figur hat. Dies hat Auswirkungen auf das Spiel, in dessen Verlauf der Spieler wiederum Entscheidungen fällen muss, die Auswirkungen auf die Geschichte des Charakters haben. Ziel der Entwickler ist es so zu jedem Charakter eine individuelle Story zu erzählen, die nur wenige Parallelen zu anderen Spielcharakteren aufweist. |
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Das Kampfsystem von Guild Wars 2 orientiert sich am Vorgänger. So ist es dem Spieler möglich nur eine begrenzte Anzahl an Fertigkeiten gleichzeitig mitzuführen. Der Auswahl und Kombination der Charakterfertigkeiten, -eigenschaften und -attribute zu einem sog. "Build" kommt also eine zentrale strategische Bedeutung zu. Die Fertigkeiten verschiedener Klassen sind untereinander sogar kombinierbar, um den Schaden weiter zu erhöhen. Wenn beispielsweise Pfeile durch die Feuerwand eines befreundeten Magiers geschossen werden, so werden die Pfeile hierdurch in Brand versetzt. |
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Die klassische Aufteilung der Klassen in Tank, Damage Dealer und Healer gibt es bei Guild Wars nicht. Jede Klasse hat vielmehr Fertigkeiten, die auf allen drei Säulen Kontrolle, Schaden und Unterstützung beruhen. Die in anderen MMOs so wichtige Rolle des Heilers kommt in Guild Wars 2 nur abgeschwächt zum Einsatz. Stattdessen hat jede Klasse Fähigkeiten zur Unterstützung der Gruppe. |
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Gegenstände, die in der unmittlbaren Umgebung eines Kampfschauplatzes herumliegen können aufgenommen und als Waffe eingesetzt werden. Ein Magier kann einen Felsen zum Beispiel für die Erschaffung eines Meteoritenhagels verwenden. Im Kampf sind zudem das Terrain und die Position des Charakters im Feld taktisch relevant. |
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Reist ein hochstufiger Charakter in ein niedrigstufiges Gebiet, so werden seine Attribute ensprechend runtergeregelt und an die Stufe des Gebiets angepasst. Allerdings behält der Charakter seine Fertigkeiten und Ausrüstung bei. Für niedrigstufige Charaktere in hochstufigen Gebieten werden die Attribute ensprechend nach oben angepasst. Auf diese Weise ermöglicht Guild Wars das Zusammenspiel von Spielern über Levelgrenzen hinweg und hilft Frust im Open-PvP zu vermeiden. |
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Das PvP ist dem Balancing noch stärker unterworfen. So kann der Spieler am PvP teilnehmen ohne seinen Charakter vorher hochgelevelt zu haben. Der Spieler hat zudem Zugang zu allen Charakterfertigkeiten und hochstufigen Ausrüstungsgegenständen. |
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GW2 arbeitet mit einem Scaling-Mechanismus, der die Stärke und Anzahl der Gegner in einem bestimmten Gebiet der Anzahl der aktiven Spieler anpasst, um so eine möglichst faire und ausgewogene Herausforderung zu bieten. Jeder Spieler wird zudem für seinen geleisteten Beitrag fair entlohnt, es gibt kein Quest-Campen oder "Stehlen" von Kills. Dies soll die Zusammenarbeit unter den Spielern fordern und Konkurrenzdenken bei gemeinsam zu bewältigenden Aufgaben in der Spielwelt unterbinden. |
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Viele Quests in Guild Wars 2 werden nicht im klassischen Sinne durch einen Questgeber angestoßen, zu dem man bei erfolgreichem Abschluss der Quest zurückkehren muss, um seine Belohnung abzuholen, sondern durch dynamische Events. Dynamische Events sind Quests, die sozusagen "im Vorbeigehen" passieren und in die der Spieler mehr oder weniger freiwillig "hineingezogen" wird. Je nachdem wie der Spieler und seine Mitspieler reagieren und wie gut sie beim Lösen einer dynamischen Quest abschneiden kann dies nachhaltige Auswirkungen auf den Spielverlauf und die Spielwelt selbst haben. So könnte zum Beispiel beim Angriff des NPC-Feindes auf ein freundlich gesonnenes Dorf dieses dem Erdboden gleichgemacht und durch eine Feindbasis ersetzt werden, wenn der Spieler bei der Verteidigung des Dorfes versagt. Dies wiederum könnte weitere dynamische Events zur Folge haben, so dass sich eine komplexe nicht unmittelbar vorhersehbare Questkette bildet. |
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Guild Wars 2 rudert, was den Grad der Instanzierung angeht, ein gutes Stück weit zurück. Bestand die Spielwelt im Vorgänger fast ausschließlich aus Instanzen, so wird der Spieler nun in eine persistente Spielwelt versetzt, in der er auch auf viele andere Mitspieler treffen kann. Instanzen kommen zwar weiterhin zum Beispiel für Dungeons zum Einsatz, sind aber weit weniger häufig als noch in Guild Wars 1. |
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Weitere erwähnenswerte Features von GW2 sind dynamische Wettereinflüsse, Tag-Nacht-Wechsel, Account-gebundene Achievements und auch die im ersten Teil sehnlichst vermisste Fähigkeit eines jeden Charakters zu springen. |
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Die Charakternamen sind für eine bestimmte Zeit reserviert und können aus dem ersten Guild Wars übernommen werden, sofern beide Spielaccounts verbunden werden. Ein Charaktertransfer ist jedoch nicht möglich. |